
Tierrettung im Waldviertel
Nachdem sich der Besitzer eines niederösterreichischen Hofes nach einem tragischen Schicksalsschlag im Spital aufhielt, blieben seine rund 80 Tiere ohne Versorgung alleine zurück.
Da er sich nicht mehr in der Lage sieht diese zu versorgen bat er uns, die Tiere vollständig zu übernehmern.
Aufgrund der großen Hitze mussten wir die rund 80 Tiere in den Nachtstunden zu uns nach Lochen überstellten.
Zu unserer Überraschung geht es trotz der Neuankunft der Tiere verhältnismäßig ruhig und geordnet am Hof zu. Die geretteten Tiere sind spürbar dankbar und haben sich sofort auf die neue Umgebung eingestellt.
Alle sind auffällig hungrig, aber munter und erkunden mit großen Interesse ihr neues Zuhause.
Für die Enten und Gänse war Schwimmen bisher nicht mögich, umso mehr haben sie sich über den großen Schwimmteich gefreut und bewegten sich erst etwas tolpatschig, aber enthusiastisch im Nass.
Sehr menschenfreundlich ist die Ziege Nana, die schon nach wenigen Minuten beschlossen hat, nicht bei unseren Ziegen im Ziegengehege zu leben, und kurzerhand reißaus genommen hat. Sie sucht die Nähe der Menschen und hat uns überzeugt, dass sie sich frei auf unserem Gelände bewegen und die Tierpfleger bei der täglichen Arbeit begleiten darf.
Der kleine Ponyhengst ist recht munter und hat bereits die Stuten entdeckt. Das heißt für uns vermehrte Aufmerksamkeit, bis er kastriert ist. Danach ist er noch für mindestens 2 Wochen getrennt von den Stuten zu halten.
Gegenwärtig werden die Tiere kastriert und an ihre neue Umgebung gewöhnt.












